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Bund beauftragt Kaffeemacher GmbH mit heimischem Kaffeeanbau

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Bund beauftragt Kaffeemacher GmbH mit heimischem Kaffeeanbau

Bund beauftragt Kaffeemacher GmbH mit heimischem Kaffeeanbau

Geschrieben von Benjamin Hohlmann (Gründer, CEO, Kaffee-Experte) am 01. April 2020
Wir testen und schreiben persönlich. Alle Testgerätschaften kaufen wir selbst, um unabhängig und neutral testen zu können. Unser Team aus Deutschen und Schweizer Kaffeeprofis hat diverse nationale und internationale Kaffeemeisterschaften gewonnen. Wir führen selbst Gastronomien und kennen durch unsere Tests und durch Home Barista Kurse einen Großteil aller Espressomaschinen und Mühlen am Markt.

„Die Rahmenbedingungen haben sich verändert,“ leitet der Bundesrat die Presseerklärung vom 1. April 2020 ein. Erst im November 2019 wurde beschlossen, dass Kaffee weiterhin als Grundnahrungsmittel gilt und demnach auch im Pflichtlager zu führen ist. Doch bereits wenige Monate später verschärft der Bundesrat die damalige Verordnung noch einmal. Die stark zunehmende Erderwärmung, die Vereinsamung grosser Teile der Schweizer Bevölkerung durch die Corona Quarantäne und die überfüllten Klopapier-Pflichtlager haben den Bundesrat zum Einlenken gezwungen. „Weniger bunkern und mehr selbst produzieren“, das ist der neue Massstab.

Schweiz soll Kaffeeproduktionsland Nr. 1 werden

Man könne sich nicht länger auf den Import verlassen. Der internationale Wettbewerb um Rohkaffee nimmt ständig zu. Hinzu kommt, dass z.B. der indische Markt begonnen hat, seinen eigenen Kaffee zu trinken. Auch der wachsende Kaffeekonsum in China macht hiesigen Branchenexperten Bauchschmerzen.

„Wir haben die Kaffeemacher GmbH aus Münchenstein beauftragt, den koordinierten Anbau von Kaffee in der Schweiz zu realisieren“, heisst es im aktuellen Mediencommuniqué. Mit Unterstützung der Bauernverbände solle zunächst auf dem Bruderholz eine Testplantage angelegt werden. Weitere Pilotfarmen sind in Reigoldswil, Wädenswil und im Emmental geplant.

„Die Kaffeemacher GmbH bringt alle Kompetenzen mit, um ein solches Grossvorhaben in den kommenden Jahren zu begleiten“, heisst es weiter. Durch die „Erfahrungen der Kaffeemacher vom Anbau bis in die Tasse „, sei der Bundesrat überzeugt, dass die Schweiz innert 3 – 5 Jahren nicht nur den besten, sondern auch meisten Kaffee weltweit produzieren könne.

Schweizer Barista beim Kaffee wenden.

Kaffee als Uhrenindustrie von morgen

Was den Kaffeehandel angeht ist die Schweiz ein stiller Gigant. Bereits heute wird ein grosser Teil des weltweiten Kaffeehandels über die Schweiz getätigt. Dieser erreicht physisch jedoch nie das eidgenössische Territorium. Das soll sich nun ändern.

Mit der Synergie zwischen Handel und landwirtschaftlicher Kompetenz soll schon bald dem nördlichen Nachbarn der Rang des Exportweltmeisters abgelaufen werden. Die Kaffeeproduktion als Uhrenindustrie von morgen, nicht mehr und nicht weniger ist das Ziel.

Kaffeeproduktion als Social Distancing-Therapie

Der Arbeitseinsatz auf den Feldern soll von MitarbeiterInnen aus der Gastronomie und insbesondere Baristi getätigt werden. Die durch die Corona-Krise hart gebeutelte Branche kann so aus der auferlegten Quarantäne ausbrechen. Mit den Kaffeemachern wurden Kaffee-Varietäten zur Pflanzung ausgewählt, die besonders gut im Abstand von mindestens zwei Metern gedeihen.

Kaffeeanbau Social Distancing

Aus Coffee: Growing, Processing, Sustainable Production, J.N. Wintgens

Damit erfüllt man die Bestimmungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und schafft gleichzeitig eine sinnvolle Arbeits- und Lernumgebung. Der kolumbianische Kaffeeverband hat grosszügig angekündigt, allen Baristi für diese Tätigkeit eine Mütze mit dem Hashtag #realcoffeelife zur Verfügung zu stellen.

April, April.

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Was denkst du?
samuel
samuel
Toll! Da ich einen kleinen Garten zuhause habe, werde ich frühestens eine Kaffeeplantage auch starten...Geisha natürlich, es lohnt sich! Problemlos mit Klima Änderung :-)
Ralf Chlebusch
Ralf Chlebusch
Hallo Benjamin und Michael,
wir haben gerade Eure Kaffeemacher-Akademie für uns entdeckt und schauen seit 2 Tagen beim 3. Cappuccino morgens andächtig 1 Erkenntnisvideo. Wir haben schon alle Fehler mehrfach hinter uns, lernen aber immer wieder dazu.
Seit fast 10 Jahren mahlen wir mit einer Obel ??
seit fast 10 Jahren läuft unsere La Nuova Era Cuadra täglich, alle 2 Wochen wird geschraubt
irgendwie sind wir nicht mehr so zufrieden, vielleicht auch verwöhnt.
Habt Ihr mit diesen Maschinen Erfahrung, sie vielleicht schon einmal getestet?

Freue mich über eine Antwort

Gruss Ralf
Benjamin
Benjamin
Lieber Ralf, vielen Dank für deinen Kommentar. Wir freuen uns, dass ihr über unsere Videos gestolpert seid. Mir (benjamin) sagen die beiden Maschinen nichts. Ich frage mal Michel. Grüsse, Benjamin

PS: Es ist sehr wahrscheinlich, dass nach so einem langen Zeitraum die Mahlscheiben nicht mehr scharf sind und so der Kaffee nicht mehr sauber geschnitten wird.
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